21. Januar 2012 um 15:45 ∞ Permalink
Kleist zählt sich die Staaten auf, die er kennt, es ist ihm ein Zwang geworden. Daß ihre Verhältnisse seinen Bedürfnissen strikt entgegenstehn, hat er erfahren. Mit gutem Willen, angstvollem Zutraun hat er sie geprüft, widerstrebend verworfen. Die Erleichterung, als er die Hoffnung auf eine irdische Existenz, die ihm entsprechen würde, aufgibt.
Unlebbares Leben. Kein Ort, nirgends.
— Christa Wolf: Kein Ort. Nirgends
